Tourenberichte und Veranstaltungshinweise

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Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Woche vor
#Tourenbericht /#Skitourengruppe

Der dreitägige Dolomitenausflug der Skitourengruppe startete am Berghaus Pederü – und schon dort bekamen wir mit den steil aufragenden Felsformationen einen beeindruckenden Vorgeschmack auf die Dolomiten. Bei bestem Wetter ging es über die breite Forststraße gemütlich hinauf zur Lavarella-Hütte, die wir bereits nach rund eineinhalb Stunden erreichten. Frühlingshafte Temperaturen luden allerdings nicht zum langen Sitzen ein, also hängten wir kurzerhand noch eine kleine Tour zum Col Toronn („Schildkröte“) dran. Nach kurzer Zeit standen wir oben und ließen den Blick über die grandiose Landschaft schweifen. Die Abfahrt war wegen der eher knappen Schneelage stellenweise etwas kratzig – unsere Skibeläge können nun jedenfalls Geschichten erzählen.

Am zweiten Tag ging es über die Fanes- und Groß-Fanes-Hütte zum Monte Castello und zum Biwak della Pace, einem restaurierten Relikt aus dem Ersten Weltkrieg. Herrliches Skitourengelände, tolle Ausblicke und eine lange, genussvolle Abfahrt sorgten für breite Grinsen. Die Mittagspause in der Sonne vor der geschlossenen Hütte hatte fast schon Urlaubscharakter.

Am dritten Tag zeigte sich das Wetter weniger motiviert. Auf dem Weg zum Heiligkreuzkofel machten uns Sicht und Schnee einen Strich durch die Rechnung – also entschieden wir uns für die klügere Variante: früher zurück, dafür heil. Durch den Wald ging es mit kurzen Schwüngen zurück zur Hütte und schließlich zum Auto.

Drei großartige Tage mit tollen Menschen, viel Humor und jeder Menge Dolomitenzauber.
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim2 Wochen vor
#Tourenbericht / #Skitourengruppe

Viel Neuschnee, Wind und eine heikle Lawinenlage stellten die DAV-Gruppe im Feburuar auf die Probe. Da die geplanten Touren im Gebiet der Schwarzenberghütte stabile Verhältnisse erfordert hätten, entschieden sich die Teilnehmenden spontan für das Gunzesrieder Tal. Dort fielen innerhalb von 36 Stunden rund 80 cm Neuschnee – das Spuren wurde zur echten Gemeinschaftsleistung. Aufgrund schlechter Sicht brach die Gruppe den Aufstieg vor dem Bleicherhorn (1.669m) ab und kämpfte sich bei tiefem, schwerem Schnee ins Tal zurück.

Nach einer etwas umständlichen Anreise erreichte sie schließlich über den Sommerweg die tief verschneite, fast leere Schwarzenberghütte. In der Nacht schneite es weiter, die Lawinenlage stieg auf „erheblich“. Da gegen Abend zudem ein Anstieg der Schneefallgrenze angekündigt war, entschieden wir uns nach kurzer Beratung verantwortungsbewusst für den Rückzug. Die verbleibende Zeit nutzte die Gruppe für eine letzte, kurze Tour auf das Wertacher Hörnle (1.695m). Regen im Tal, Schneetreiben und schlechter Sicht im Gipfelbereich boten ein intensives, Erlebnis. Durchnässt, aber zufrieden über zwei intensive Tage mit gemeinsamen Entscheidungen, sicherem Handeln und eindrucksvollen Winterstimmungen traten wir die Heimreise an – einmal mehr mit dem Gefühl, dass flexible Tourenplanung im Winter genauso wichtig ist wie gute Kondition.
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim2 Wochen vor
#Tourenbericht / #Familiengruppe

13 Mitglieder der Familiengruppe GipfeKraxla fuhren Ende Januar 2026 für vier Tage ins Tannheimer Tal. Auf dem Plan stand vor allem gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen und nice to have natürlich Skifahren, Schlittenfahren, Klettern und Wandern. Nach den vier Tagen konnten alle Punkte abgehakt werden. Die sechs Erwachsenen und sieben Kinder von drei Monaten bis fünf Jahren hatten wunderschöne Tage mit Schnee, Sonnenschein, leckerem Essen, Pistenkilometern.

Am Anreisesonntag ging es Nachmittags als Erstes zum Zauberteppich (Förderband) um die Kinderskipiste und den Rodelhang zu testen.
Am Montag morgen machte sich die Gruppe auf zum Haldensee, um von dort die 180 m höher gelegene Adlerhorst-Hütte zu erwandern. Der wohlverdiente Kaiserschmarrn musste aufgrund fehlender Angabe in der Menükarte zum Germknödel umdegradiert werden, was aber erstaunlicherweise kein Problem darstellte :-). Auf dem Weg nach oben entdeckten die Kinder kleine Koboldhöhlen, durften ihre kurzzeitig erblindeten Eltern führen und genossen es sehr im Schnee zu toben und zu kugeln.

Dienstags gings für die Kids erstmal wieder auf die Juniorpiste und dann fuhren alle gemeinsam mit der Gondel (Kinderträume gehen da in Erfüllung!) aufs Neunerköpfel. Vier der sechs Erwachsenen durften dann selbst ein paar Pistenkilometer absolvieren und kamen freudestrahlend zu ihren Kids zurück. Am Tag danach gings nach Hause ...
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim3 Wochen vor
#Tourenbericht / #Seniorengruppe

Man darf sich vom generell schlechten Wetterbericht nicht ins Bockshorn jagen lassen - wir hatten strahlende Sonne und warmes Wetter (zumindest im Aufstieg), ab BW-Hütte allerdings eher eine Eistour (dank Grödeln kein Problem), der angedrohte Regen kam erst unten am Auto: alle vollauf zufrieden.
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim3 Wochen vor
#Tourenbericht / #Skibergsteigen

Vier Tage auf Skitour im abgelegenen Safiental in Graubünden: wenig Schnee, dafür viel Sonne, eindrückliche Lawinensignale und tierische Begegnungen. Ausgangspunkt war das Turrahus auf 1.700m – sehr kaltes Lager aber umso gastfreundlicher die Bewirtung.

Gleich am ersten Tag Richtung Piz Guw (2.675m) zwingen Wumm-Geräusche, fernausgelöste Schneebretter und schlechte Sicht früh zur Umkehr – Lehrstück in defensivem Verhalten bei angespannter Lawinensituation.

Am zweiten Tag geht es über schöne Skihänge zur Strätscherhora (2.555m), wo die Gruppe bei Sonnenschein das hintere Safiental überblicken kann, Steinböcke oder Gämse an den Steilhängen beobachtet werden und abends Franzi Spannendes über diese Kletterkünstler zu erzählen weiß.

Tag drei führt die Gipfelstürmer über zwei Routen zum Tomülgrat (2.738m) hinauf und mit überraschend guten Schwüngen trotz Steinkontakt-Gefahr wieder sicher ins Tal. Am letzten Tag erreichen sie die Südschulter des Piz Tomül (2.561m) und verabschieden sich mit ein paar genussvollen Schwüngen.

Fazit: Ein ruhiges Tal mit riesigem Tourenpotenzial, das eindrucksvoll zeigt, wie kritisch schneearme Winter mit Altschneeproblem sein können – und wie schön sie trotzdem sein dürfen.
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Monat vor
#Tourenbericht / #Familiengruppe

Die Februartour der Bergfüchse wurde durch die geringe Schneelage maßgeblich beeinflusst. Die ursprünglich geplante Rodeltour zum Hohen Sattel in der Leutasch wurde spontan umgeplant. Zwar hätte dort Schnee gelegen, aber die Rodelbahn wäre vermutlich ziemlich vereist gewesen.

Da am 8.2. wunderschöner Sonnenschein angesagt war, planten wir kurzerhand um, packten Zipfelbobs für die Kinder auf unsere Rucksäcke und wanderten von Mittenwald aus ostseitig bei wunderschönem Sonnenschein auf den Hohen Kranzberg.

Nach einer gemütlichen Mittagspause ging es mit Zipfelbobs nordseitig über die beschneite, aber wegen zu geringer Schneelage zum Skifahren nicht genutzten Piste hinab zur Korbinianhütte auf der Nordseite des Hohen Kranzbergs. Nach einer Einkehr auf der gemütlichen Sonnenterrasse machte sich ein Elternteil pro Familie zu Fuß auf den Weg zurück nach Mittenwald, um die Autos zu holen, während der Rest der Gruppe noch vergnüglich zum Luttensee hinabrodelte.