Tourenberichte und Veranstaltungshinweise

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Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Woche vor
#Tourenbericht / #Familiengruppe

Am 6./7.7. machten sich die Bergfüchse mit 5 Erwachsenen und 6 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren erstmalig auf den Weg ins Hochgebirge. Ziel wäre mit dem Gamsspitzl ein für die meisten der Bergfuchs-Kinder erster Dreitausender gewesen.

Am Samstag war das Wetter noch recht gut, wir kamen mit dem ÖPNV um 10.45Uhr in Ranalt im Stubaital an. Von dort machten wir uns auf den Weg zur Nürnberger Hütte (900Hm). Oben angekommen, war der angekündigte Wetterumschwung schon gut zu ahnen – aber wir ahnten auch, dass uns noch ca. 2,5 Stunden bis dahin bleiben würden. Also machten sich noch drei Unersättliche auf den Weg zur 2780m hohen Moarspitze, der zwar unschwierig, aber doch mit Schneefeldquerungen und Blockgelände hochalpin war.

Den gemütlichen Hüttenabend, den die Kinder mit verschiedenen Spielen und wir Erwachsenen mit gemütlichem Beisammensein verbrachten, konnte uns der nun einsetzende Regen nicht vermiesen; das Essen war spitze, und die Kinder bekamen sogar Extrawünsche erfüllt!

Am nächsten Tag präsentierte sich das Wetter wie prophezeit: Wolkenverhangen, feucht und kühl. Die Motivationslage war dennoch zu gut, um einfach wieder abzusteigen. Also wagten wir uns noch an den mit T4 bewerteten Übergang zur Sulzenauhütte übers Niederl (2680m). Dieser stellte glücklicherweise niemanden von uns technisch ernsthaft auf die Probe, sodass wir uns nach gut drei Stunden auf der Sulzenauhütte noch ein bisschen „antrocknen“, aufwärmen und stärken konnten, bevor wir uns an den Talabstieg machten.
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim2 Wochen vor
#Tourenbericht / #Familiengruppe

Teils per ÖPNV, teils mit PKWs reiste die Familiengruppen Zwergauf, Zwergab zu ihrer ersten Hüttentour am Spitzingsattel an. Dass ersteres sinnvoller war, zeigt nicht nur die CO2 -Bilanz, sondern auch der volle Parkplatz am Treffpunkt, der dazu führte, dass manche die Tour mit einer Joggingrunde oder im Alleingang von einem anderen Parkplatz aus starten mussten. Der Aufregung der Kids vor ihrer ersten Hüttenübernachtung tat das keinen Abbruch.

Bei unerwartet schönem Wetter ging es über Stock und Stein (und die eine oder andere Matschpfütze) 500 Höhenmeter hinauf zum urigen Taubensteinhaus. Auf den letzten Metern gab es noch ein paar Selfies mit den muhenden Almwiesenbewohnern. Der restliche Nachmittag verging mit Spielen und Ratschen wie im Flug und alle freuten sich auf das leckere Hüttenessen, das nicht enttäuschte.
Müde und satt verteilten sich die Familien anschließend auf die beiden Matratzenlager des Taubensteinhauses und hatten eine erstaunlich ruhige Nacht.

Der nächtliche Regen endete pünktlich nach dem Frühstück, sodass die Bergzwerge und ihre Eltern durch die tiefhängenden Wolken den kurzen Aufstieg auf den Rauhkopf wagen konnten. Von dort aus ging es dann stetig (rutschend) und mit immer nasseren Socken bergab mit einem kleinen Zwischenstopp zum Aufwärmen auf der Schönfeldhütte. Unten angekommen schien wieder die Sonne und die Gruppe trat zufrieden den Heimweg an.
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Monat vor
#Tourenbericht / #klettergruppe

Der Klettertreff Weilheim, DAV, reiste mit 18 Personen ins Frankenjura zur Intensivstation, einer privat geführten Kletterunterkunft. Die Intensivstation bietet kleine Hütten zum Schlafen und mentales Training an. Es gibt Gemeinschaftsräume die genutzt werden dürfen. Umgeben von zahlreichen Felsen bietet die Unterkunft ideale Bedingungen für Kletterabenteuer.

Die Anreise erfolgte in verschiedenen Fahrgemeinschaften wurden. Vor Ort wurde gemeinsam geklettert und danach zusammen gekocht. Es wurde natürlich vegetarisch gekocht. Ein besonderes Highlight war das mentale Training, das von Willi durchgeführt wurde und die Gruppe optimal auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitete.

Die Umgebung der Intensivstation bietet über 130 Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade, die alle erkundet wurden. Jeder ging an seine eigenen Grenzen, wobei das mentale Coaching maßgeblich unterstützte. In der Route "Panisches Huhn", oder auch in 7er und 8ern gingen alle an ihre Grenzen.

Die Abende wurden in geselliger Runde mit Gitarrenmusik, Spielen und lustigem Gesprächen verbracht , was zur entspannten Atmosphäre beitrug. Zur Erfrischung nutzten einige den nahegelegenen Fluss. Am Sonntagmorgen bot Dorit eine Yoga-Stunde an um entspannt und konzentriert in den letzten Klettertag zu starten.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Abenteuer!
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Monat vor
#Tourenbericht / #Seniorengruppe

Ein - erfolgreiches - Spiel mit dem Wetter hat die Seniorengruppe am vergangenen Wochenende gespielt: kaum war die Gruppe - auf der Hälfte des Anstiegs - am Gimpelhaus angekommen, ging ein längerer Regen- und GraupelscEin - erfolgreiches - Spiel mit dem Wetter hat die Seniorengruppe am vergangenen Wochenende gespielt: kaum war die Gruppe - auf der Hälfte des Anstiegs - am Gimpelhaus angekommen, ging ein längerer Regen- und Graupelschauer nieder.

Nach einer halben Stunde kam die Sonne wieder heraus und die Wanderer:innen konnten den Aufstieg zur Judenscharte und den schweren, teilweise seilversicherten, Gipfelaufstieg trotz einiger steilerer Altschneefelder fortsetzen. Drohende schwarze Wolken vertrieben sie aber schnell wieder hinunter.

Nach Bewältigung der schwierigeren Passagen an der Judenscharte ging es in Graupel und Regen zurück zum Gimpelhaus, wo die Gruppe für eine Stunde gemütlich das schlechte Wetter abwarten konnte, um dann in der Sonne ins Tal zurückzukommen. Eine hochmotivierte, zufriedene Gruppe!

Foto by: Wikimedia Commons
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Monat vor
#Tourenbericht / #Klettergruppe

Am vorletzten Wochenende fand unser inklusives Zeltwochenende im Lechtal statt. 7 Familien der Inklusionsklettergruppe sowie drei Kinder der Kindergruppe wagten sich gemeinsam mit den Gruppenleitungen der Kindergruppe und der Inklusionsklettergruppe sowie Jugendleiter*innen trotz der Wetterprognosen ins Lechtal.

Nachdem alle ihre Zelte bzw. Camper aufgebaut hatten, stärkten sie sich bei einem gemeinsamen Abendessen und spielten anschließend noch zusammen. Am Samstag konnte die Gruppe trotz Regenfällen in der Nacht im Klettergarten in Rieden am Felsen klettern. Für Klein und Groß gab es genug Herausforderungen und der Adrenalinspiegel ist bei dem ein oder anderen (vor allem Großen;-) gestiegen.

Das Eis und das anschließende Bad im Freibad am Campingplatz haben sich alle redlich verdient. Nach dem obligatorischen Regenschauer während des Essens konnte die Gruppe anschließend wieder gemeinsam auf der großen Wiese toben. Vor dem Schlafengehen gab es dann noch Bergfeuer an den umliegenden Hängen zu bestaunen.

Am Sonntag wagten sie sich über eine der längsten Hängebrücken Österreichs und entdeckten auf dem Rückweg noch einige Highlights wie ein großes Spinnennetz und Hängematten im Wald. Es war ein sehr schönes gemeinsames Wochenende, das allen Spaß gemacht hat und uns mehr zusammengeschweißt hat! Danke Karin und Jürgen für die super kulinarische Versorgung!
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim
Deutscher Alpenverein Sektion Weilheim1 Monat vor
#Tourenbericht / #Familiengruppe

In großer Besetzung machte sich die Familiengruppe Zwergauf Zwergab mit elf Familien am 5. Mai vom Parkplatz Pürschling in Unterammergau auf, den Steckenberg zu erklimmen. Zunächst ging es durch die abenteuerliche Schleifmühlenklamm, wo sehr zur Begeisterung der Kinder auf zahlreichen gut gesicherten kleinen Brücken immer wieder die Schleifmühlenlaine überquert werden konnte.

Anschließend folgte der Aufstieg über spannende Wurzelwege zum Steckenbergkreuz. Damit den Kindern der Weg nicht zu lang wurde, waren sie unterwegs damit beschäftigt, Holzbuchstaben zu finden, aus denen sie in den Pausen gemeinsam Wörter legten und sich so ihre "Berg-Gummibärchen" verdienten. Endlich oben angekommen wurde ein riesiges Chaospicknick geteilt.

Da das Gipfelkreuz nicht auf dem höchsten Punkt des Steckenbergs steht, nahm die Familiengruppen anschließend die letzten 100 Höhenmeter zum höchsten, allerdings recht unspektakulären Punkt des Berges in Angriff. Ein kurzer Regenschauer konnte die kleinen und großen Wander:innen nicht vom Gipfelglück abbringen.